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Die Aquaristik ist ein sehr verbreitetes Hobby und hat in den letzten Jahren immer mehr Freunde gefunden. Ziel der meisten Aquarianer ist es, nicht nur den Fischen und Pflanzen ein Überleben zu garantieren, sondern von immer mehr Arten Nachzuchten zu erreichen. Dabei ist deutlich ein Trend zu sehen: früher konnten nur sehr robuste Arten nachgezüchtet werden, heute hingegen wagen sich auch schon Laien, die in vielen Fällen eine derartige fachliche Kompetenz besitzen, dass dieses Wort eigentlich nicht mehr richtig gewählt ist, an ausgesprochen empfindliche Arten und betreiben erfolgreiche Nachzuchten. Folgende Gründe sind dafür anzugeben: heute stehen wesentlich mehr Neuimporte zur Verfügung; die Qualität der Wildfänge verbessert sich i.A.; das Fachwissen wird durch Fachzeitschriften, qualifizierte Bücher, Symposien und Vereine intensiv weitergeben; es steht eine für den Erfolg wichtige Technik zur Verfügung. Dennoch wird der oben beschriebene Trend durch eine Tatsache erschwert: das Trinkwasser aus der Leitung ist in weiten Teilen von Deutschland nicht mehr direkt als Zuchtwasser zu gebrauchen.Verunreinigungen, deren Grenzwerte für den Normalmenschen von 75 kg festgelegt wurden, steigen unaufhaltsam in Zahl und Konzentration. Wo früher oft nur die Wasserhärte störte, beeinträchtigen heute vielerorts - sowohl in Ballungszentren als auch auf dem Lande - Substanzen wie Nitrat, Kohlenwasserstoffe und Reste von Pestiziden das Trinkwasser. Aber auch von den Wasserwerken werden Hilfsstoffe dem Trinkwasser beigegeben, um die Wasserversorgung technisch in den Griff zu bekommen: Chlor oder Ozon zur Desinfektion, Phosphate oder Silikate (Salze der Kieselsäure) zum Korrosionsschutz. Die Wirkung dieser Stoffe ist nur zum Teil bekannt; man kann aber davon ausgehen, dass einige von ihnen - nicht nur für empfindliche Zierfische - üble Folgen verursachen.Für einheimische Süßwasserfische und andere aquatische Organismen sind einige wenige Wirkungen von Wasserinhaltsstoffen bekannt (siehe Tabelle). Anhaltspunkte für die Giftigkeit der Substanzen bei tropischen Zierfischen gibt es hingegen kaum. In der Tabelle sind z.B. beim Insektizid Dieldrin für drei Temperaturen die jeweilige Toxizität (Giftigkeit) angebeben. Wenn bei 1,6°C 550 µg/l Dieldrin 50% der Regenbogenforellen nach 24 Stunden tödlich wirkten, reichen bei einer Temperatur von 12,7°C bereits 53 µg/l aus - bei einer Temperaturerhöhung um 11,1°C hat sich die Toxizität des Dieldrins um den Faktor 10 erhöht. Rein rechnerisch (bei linearer Zunahme der Toxizität) würde bei 24°C die Giftigkeit noch einmal um den Faktor 10 erhöht werden - theoretisch würden dann bereits 5 µg/l Dieldrin ausreichen, um 50% der Versuchstiere innerhalb 24 Stunden zu töten. Um die Toxizität des Dieldrins bei tropischen Zierfischen abzuschätzen, müssten noch weiter Faktoren berücksichtigt werden: